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sunset in sweden



das war ein abenteuer! =)

5 Kommentare 4.9.07 18:31, kommentieren

ein Traum (?)

Gestern bin ich durch einen Albtraum aufgewacht. Es war ein Traum, wie ich ihn noch nie hatte und auch ganz sicher nie mehr haben möchte.
Es fing damit an, dass ich mich zusammen mit zwei weiteren Personen bei nächtlicher Umgebung auf einer Außenterrasse eines Hauses befand. Nicht das Haus, in dem ich wohne, nein, ein ganz unbekanntes. Wir alle drei tragen merkwürdige Kleidung: Irgendwie sieht sich alles ähnlich, ist funktionsmäßig. Ich glaube wir tragen Helme. Eine militärische Uniform? Ich weiß es nicht. Was ich jedoch weiß, ist, dass wir automatische Schusswaffen in Händen halten. Wir scheinen daran gewöhnt zu sein.
Es ist alles still um uns herum. Die Nacht ist tiefschwarz, wir trauen uns nicht zu sprechen. Wir scheinen Angst vor etwas zu haben. Nervös gehen unsere Blicke durch die Landschaft. Sie besteht aus Bäumen. Von einem Nachbarhaus ist nichts zu entdecken. Ein innerer Druck steigt in mir hoch. Warum bin ich so aufgeregt? Da höre ich plötzlich ein Geräusch von ganz hinten im Garten, hinter den Büschen. Ich drehe mich sofort ruckartig herum und versuche vergebens, etwas zu erkennen. Wieder ein kurzes Rascheln, ein kurzes Aufblitzen von jemandem hinter den Sträuchern. Jetzt haben es auch die anderen beiden bemerkt. Mit angelegter Waffe stehen sie neben mir, lassen die Umgebung jedoch nicht aus den Augen. Ich habe Angst. Schreckliche Angst. Ich fühle mich, als wäre ich umzingelt von.. ja, wovon eigentlich? Egal, was es ist, es scheint fürchterlich zu sein. Ich traue mich nicht zu atmen. Das Geräusch kommt wieder. Es kommt näher. Panik. Zitternd hebe ich eine Lampe hoch und versuche die Geräuschquelle ausfindig zu machen. Der Lichtstrahl folgt dem Geraschel, doch ich kann nicht erkennen, ob oder wer sich dort in der Nähe befindet. Da: Ein zweites Geräusch. Näher. Aus einer ganz anderen Richtung, von vorne. Meine beiden Kollegen drehen sich schnell um. Sie sind genauso panisch und aufgeregt wie ich. Ich weiß, dass das nicht gut enden wird. Es sind zu viele. Wir sind nur zu dritt. Wir sind eingekesselt. Die Panik lässt mich keinen klaren Gedanken mehr fassen, ich zittere und schwitze und will einfach nur noch weg von hier.

Szenenwechsel.
Ich renne eine Treppe hinauf. Alles ist irgendwie vertraut in dem Gebäude, in dem ich mich befinde. Es scheint ein Wohnhaus zu sein. Ich muss darin wohnen. Alles ist altmodisch eingerichtet. Es gibt viel Holz, alles ist braun und mit Blümchen verziert. Ich bewege mich schnell in mein Zimmer, in dem ein offener Koffer auf meinem braunen Bett liegt. Schnell werfe ich hinein, was ich für ein paar Tage brauchen werde: Ein frisches Hemd, Brot, eine Flasche Wasser, Kleinkram, den ich gerade finden kann und in einer immer stärker werdenden Panik einfach hinzuschmeiße. Schnell ist alles gepackt und der Koffer wieder geschlossen. Tief durchatmend bewege ich mich langsam zum Zimmerfenster und schaue hinaus in einen Garten. Ich kenne diesen Garten. Es ist der, den ich in der nächtlichen Szene bewacht hatte. Bei Tag sind die Büsche deutlich zu erkennen. Doch die interessieren mich nun nicht mehr. Ich konzentriere mich auf das Stimmwirrwar, welches zu mir hoch schallt:
Hektische Gespräche werden unten geführt, viele Menschen scheinen auf der Terrasse zu stehen, hören sich ängstlich an und scheinen etwas zu erwarten. Auch ich habe Angst. Gleich wird etwas passieren, ich weiß es. Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als mich jemand ruft. So lasse ich meinen Koffer im Zimmer liegen und folge der Person nach unten. Dort stehen die Menschen, deren Stimmen ich schon gehört hatte. Es sind Personen jeden Alters: Zum Beispiel eine besorgt aussehende Mutter, die mit einer Hand ihr Kind hält und mit der Anderen hektisch gestikuliert während mit einem älteren Herren spricht. Ich kann auch mehrere Männer sehen, die versuchen, die Fenster des Hauses mit Brettern zu vernageln. Sie alle sehen genauso altmodisch aus, wie die Einrichtung des Hauses. In meiner Nähe entdecke ich Leute in meinem Alter. Die zwei, die dort auf der Verandatreppe sitzen und mutlos auf den Boden sehen, erkenne ich wieder: Sie waren bei mir in der Nacht. Im Gegensatz zu den Anderen, kann ich in ihren Augen keine Panik mehr erkennen. Sie scheinen keinen Ehrgeiz zu Kämpfen mehr zu haben. Sie haben aufgegeben. Ich weiß plötzlich, was gleich auf uns alle zukommen wird. Ich sehe einem der Beiden in die Augen. Er nickt kurz. Auch ich verliere meinen Mut für einen Augenblick.
Da ertönt ein schriller Schrei. Ein schnell auf uns zulaufender, bärtiger Mann schreit uns zu: „Sie kommen! Sie sind da!!“
In diesem Augenblick tauchen von hinter den Büschen Scheinwerfer eines alten Wagens auf. Wie ein Oldtimer aus den 30er Jahren sieht er aus. Es kommen immer mehr dieser Wagen auf uns zu. Die gespannte Spannung der letzten Minuten explodiert plötzlich in ein tobendes Wirrwarr panischer Angst. Jeder reißt seinen Koffer an sich, rennt umher, ruft nach Freunden und Familie. Ich meinerseits schalte sofort, drehe mich auf der Stelle um und laufe hoch zu meinem Koffer. Von oben kann ich beobachten, wie kreischende Frauen in die Wagen gezerrt werden, wie Männer versuchen, sich zu verteidigen und wie Kinder anfangen zu heulen. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe eine tierische Angst. Ich kann mich vor Panik nicht mehr bewegen. Hinter mir höre ich Schritte und ich fange an zu weinen. Mein Herz pocht und mir wird so schlecht, dass ich mich übergeben will. Sie nehmen mich auch mit. Weil ich nicht so bin, wie sie.

Ein weiterer Szenenwechsel.
Ich folge einer Menschenmasse. Bin im Gedränge und lasse mich einfach mitreißen. Ich trage nicht mehr die altmodischen Klamotten, wie ich sie im Haus trug. Ich habe ein blaues Hemd an. Wie alle anderen auch. Die anderen sehen müde aus. Entmutigt. Entwürdigt. Wir stellen uns alle in einer Reihe auf. Von der Umgebung kann ich nichts erkennen. Ein Mann mittleren Alters tritt vor uns. Er trägt das selbe Blau wie wir, allerdings einen Anzug. Sein eiskalter Blick schweift durch die Reihen. Bei mir stehen Frauen und Männer, Jugendliche und Alte. Wo die Kinder sind, weiß ich nicht. Der Mann kommt näher, macht einen Schritt auf eine junge Frau zu und schlägt ihr mit der Faust heftig ins Gesicht. Es folgt eine Aufruhe. Vier Männer, die um die junge Frau herum standen, laufen mit geballten Fäusten und schreiend auf den Mann zu. Doch von einer Sekunde zur nächsten liegen sie verkrümmt auf dem Boden, in der Hand des Anzug-Mannes blitzt das blutverschmierte Messer noch kurz auf, bevor er es fallen lässt. Die Menge ist ruhig, es herrscht Totenstille. Keiner rührt sich mehr. Der Mann lächelt kalt, dreht uns den Rücken zu und geht weg.

Szenenwechsel.
Ich sitze auf einer grünen Wiese, bei mir sind viele andere Menschen in der blauen Kleidung. Es geht mir schlecht, der Himmel ist grau. Ich unterhalte mich mit einem Mädchen in meinem Alter, was neben mir auf der Wiese sitzt. Worüber genau wir reden, weiß ich nicht mehr. Da kommt ein Mann, der dem widerlichen Anzugmann ein Bisschen ähnlich sieht auf uns beide zu und bringt Wasser aus dem Wasserhahn mit. „Wann können wir wieder raus?“, fragt das Mädchen neben mir. Ich kann mir die Antwort selbst denken. Der Mann grinst ein Bisschen. „Sei froh, dass du bei uns bist. Anderswo hättet ihr es nicht so gut wie hier!“, sagt er. Dann steht er auf und verschwindet. Ich muss zurückdenken an das Haus mit der bräunlichen Einrichtung. An meinen Koffer. An die Nacht auf der Veranda. Und jetzt sitze ich hier auf der grünen Wiese mit einem blauen Hemd, fühle mich innerlich leer und kann nicht mehr weg. „Und alles nur, weil ich bei ihnen war.“





das schlimme ist, es war alles so real! omg.. entweder ich bin krank, oder das war ein déja-vu meines vorherigen ichs aus kriegszeiten.. gruselig!

3 Kommentare 6.9.07 18:02, kommentieren

jul entdeckt die welt:

Jul entdeckt: Dass Georgisch ja mal die geilste Schrift ist, die es gibt! Wunderschön anzusehen.. ich habe nicht den blassesten Schimmer, was es bedeutet, aber bei solch einer kunstvollen Schrift kümmert ja niemanden die Bedeutung, oder?! :P

ცნობები ქართული დამწერლობის წარმოშობის შესახებ ურთიერგამომრიცხავია:

* ქართული გადმოცემის თანახმად მისი შექმნა მიეწერება საქართველოს მეფე ფარნავაზ I-ს ძვ.წ. III საუკუნეში. ქართული მწერლობის უძველესი ძეგლი "შუშანიკის წამება" უეჭველად ცხადყოფს, რომ მის დაწერამდე უნდა არსებულიყო მაღალგანვითარებული წერილობითი კულტურა, რაც მხარს უმაგრებს თქმულებას ქართული ანბანის ფარნავაზის მიერ შექმნის შესახებ. ამასთან, პროფესორ რევაზ ბარამიძისმიერ 1990-იანი წლების დამდეგს დადასტურებულია, რომ "ქართლის ცხოვრება"-ში ჩართული "ცხოვრება ფარნავაზისი" არის ფარნავაზის თანამედროვე ჟამთააღმწერლის მიერ შექმნილი თხზულება.
* ბოლო დრომდე, არქეოლოგიური მონაცემებით ქართული ანბანის შექმნას ახ.წ. IV-V საუკუნეებს უკავშირებდნენ (დავათის სტელის ასომთავრული წარწერა (ახ.წ. IV საუკუნე და ბოლნისის სიონის ასომთავრული წარწერა (492-493 წწ). უკანასკნელი მონაცემები (აკადემიკოს ლევან ჭილაშვილის ხელმძღვანელობით ნეკრესში (კახეთი 1990-იან და 2000-2003 წლებში ჩატარებული სამუშაოების შედეგად მოპოვებული მნიშვნელოვანი მასალები ადასტურებს, რომ ქართული ანბანის შექმნა ქრისტიანობამდელ ხანას განეკუთვნება.

ps: lol, ich weiß nicht, warum da smilies drin vorkommen^^ im original is das nicht.. ist vom georgischen wikipedia über die georgische schrift^^ aber naja..

3 Kommentare 9.9.07 14:20, kommentieren

ICH MUSS JARNISCHT!

Ich weiß, ich bin hier nicht der musikblog.. aber ich kann euch diese songperle einfach nicht vorenthalten..

Darf ich vorstellen?
Grossstadtgeflüster - Ich muss gar nix! (Opal Remix) , mein neuer im repeat und auf höchster lautstärke laufender lieblingsohrwurm!

(für die schlaufüchse unter euch: ja, das ist ein link und ja, da kann man sich das anhören und auch runterladen! toll, ne?)

ich glaube die mehrzahl meiner leser wirds scheiße finden.. aber darum muss ich mich ja nich kümmern, ICH MUSS GAR NIX!!!

oh man, das ist der absolute üüüüber-song!

4 Kommentare 19.9.07 21:17, kommentieren

das wird super!

Die Herbstferien werden bombe. Ich glaube ganz fest daran. Was schon mit einem coolen Wochenende und einem sehr spaßigen Montag im Movie Park startet, kann doch nur top werden. Heute steht dann die (womöglich wetterbedingte) obligatotrische Ferienparty bei Noray in dem ihren Garten an, Mittwoch lass ich mich bekochen und der Rest der Ferien wird auch schon noch ganz super. Daran glaub ich mindestens so fest wie an den Eismann im Kino!^^

3 Kommentare 25.9.07 12:33, kommentieren